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111026_hanneckeWolf-Dietrich Hannecke, Gründer der Firma Hannecke Display Systems, ist am Sonntag, 6. November, um 11.30 Uhr zu Gast im Northeimer Autohaus Hermann. Im Rahmen der Northeimer Kulturtage wird der Unternehmer, der 1976 aus Westberlin nach Northeim kam, satirische Gedichte vortragen. Hannecke kündigt an: Kindermündliches, Grammatisches, Berlinerisches, Bedenkliches, Fabelhaftes, Fliegerisches, Göttliches, Klimatisches, Makabres, Menschliches, Wörtliches und Gedankliches.


„Hintergründige Reime aber nicht zynisch, realistisch aber nicht sarkastisch. Typisch für den Erfinder Hannecke, der dabei eigene Wortfindungen verwendet, oft gewürzt durch die immer spürbare „Berliner Schnauze“, beschreibt Christian von Zittwitz, Herausgeber des „Buchmarktes“ das erste Buch der „Fabelhaften Gereimheiten“ von Hannecke. Die Satiren entstanden nach Angaben des Autors beim Duschen, beim Zeitungslesen, bei Autofahrten und Flügen vor, während und nach der Betriebszeit, bei der Beobachtung von Pflanzen, Tieren und Menschen. Der Besuch der Wilhelm-Busch-Mühle während eines Klassentreffens war der Auslöser für die Beschäftigung mit den „Fabelhaften Gereimheiten“.

 

Als Maschinenbauer hat Wolf-Dietrich Hannecke, noch als Student, 1959 den ersten Tischdrehständer für den Rowohlt Verlag entworfen. 1985 eröffnete er eine Niederlassung in New Jersey, USA. Heute werden auf einer Grundfläche von 8.000 Quadratmeter im Northeimer Werk Displays für Verlagskunden in aller Welt hergestellt. Der Eintritt zur Matinee-Veranstaltung im Autohaus ist frei.


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Foto: © Autohaus Hermann

 

Published: 11/10/26