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Mit Power Has a Fragrance von Gardar Eide Einarsson und Produced by Migros hat in der Kasseler Kunsthalle Fridericianum die neue Ausstellungssaison eröffnet. Während sich in der Sammlungspräsentation des migros museum für gegenwartskunst Zürich durch die Zusammenschau von Werken unterschiedlichster Künstler ein umfangreicher Überblick über den „State of the Art“ in der Kunst seit den 1990er Jahren bis heute zeigt, schafft die Einzelpräsentation des Norwegers Einarsson einen konzentrierten Blick auf sein Œuvre, das mit Bildern und Symbolen der Medienwelt operiert.


 

 

25. Juni – 11. September 2011
Produced by Migros
+++ Sammlung migros museum für gegenwartskunst +++
Als ebenso umfangreiche wie komplexe Schau konzipiert, bringt die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung des migros museum für gegenwartskunst Zürich künstlerische Positionen zusammen, die einen breiten Diskurs über die Kunst der letzten 20 Jahre ermöglicht. Im Zentrum stehen dabei Fragen zum Verhältnis von Institution, Kunst und Realität. Referenzen zur klassischen Moderne, wie etwa die auf Max Bill zurückgehende raumgreifende Sitzlandschaft von Olaf Nicolai, zeugen zusätzlich von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit kunstimmanenten Aspekten wie Form, Farbe und Konzept. Weitere Installationen von Angela Bulloch, Banks Violette und Urs Fischer erweitern das Feld und werden von wichtigen Werken künstlerischer Vorreiter wie Gustav Metzger, Cady Noland und Christopher Wool begleitet. Malerei von Marlene Dumas und Olivier Mosset, Fotografie von Jens Haaning und Daniel Knorr, ein Film von Marijke van Warmerdam und Skulpturen von Valentin Carron vervollkommnen den thematischen Background.

 

 

25. Juni – 11. September 2011
Gardar Eide Einarsson
+++ Power Has a Fragrance +++
Die Einzelpräsentation Power Has a Fragrance von Gardar Eide Einarsson basiert auf Bildern, Symbolen und Zeichen, die zeigen, wie unsere gegenwärtige Welt vermittelt wird. Es geht Einarsson um den Prozess der Übertragung und darum, wie populäre Formen und Motive sowohl die 110628_firdericianum2mediale Erfahrung als auch die Gestaltung des öffentlichen Raumes bestimmen. Die Ausstellung bedient sich diverser Ereignisse und Phänomene, die globale Bedeutung erhielten, so dass die USA und Japan – Einarssons Lebensumfelder – ebenso im Visier der Auseinandersetzung stehen wie die seit Jahrzehnten um sich greifende Kriminalität in Mexiko oder die Kämpfe in den Straßen Bangkoks. Speziell für die Präsentation in Kassel hat Einarsson die neue Installation Scaffold (Tokyo) produziert, die auf eine Straßenabsperrung in Tokio Bezug nimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Fotos: © Nils Klinger

 

Published: 11/06/29