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Auch wenn es ungewöhnlich klingt, gerade in der heißen Jahreszeit hat ein Saunabesuch seine Berechtigung. Und er ist auch dann eine echte Wohltat.


Grundsätzlich kennen viele Menschen die Vorteile, die das regelmäßige Saunieren für Gesundheit und Wohlbefinden bedeuten: Durch den Hitzereiz wird das Herz-/Kreislaufsystem angekurbelt und so gestärkt, Schlacken und Schadstoffe werden vermehrt ausgeschieden, der Hautstoffwechsel wird angeregt und die Gefäße werden trainiert. Insgesamt trägt Saunieren nicht nur zu einer besseren Immunabwehr und einem ausgeglichenen Kreislauf bei, auch die Schönheit kommt dabei nicht zu kurz, denn die Haut wird besser durchblutet, die Gefäße werden elastischer, etwaiger Cellulite und kleinen Pölsterchen wird so richtig „eingeheizt“. Das Ergebnis ist eine straffere, schlankere Silhouette und ein feineres Hautbild, das sich wie frisch gepeelt anfühlt.



Auf all das will man doch im Sommer nicht verzichten, oder? Außerdem: Wer auch im Sommer weiterhin in die Sauna geht, unterbricht nicht sein regelmäßiges Sauna-Training, zudem lernt ein so geforderter Kreislauf, sich schneller an heiße Außentemperaturen zu akklimatisieren und auch das Immunsystem wird nach wie vor auf Trab gehalten – und das hat viele Vorteile:



  • Wenn es draußen richtig heiß ist, sind Sommer-Sauna-Fans belastbarer und werden nicht so schnell müde und schlapp.
  • Man kommt nicht so schnell ins Schwitzen.
  • Warme Nächte machen einem nicht so viel aus: Man schläft besser ein und länger durch.
  • Unangenehme „Sommergrippen“ sind (fast) kein Thema mehr.
  • Last but not least: Eine gepflegte Haut sieht auch am Strand und am Pool gut aus.


Insgesamt ist der Saunagang auch im Sommer ein guter Ausgleich zum Alltag und eine prima Abrundung des individuellen Sportprogramms. Im Sommer gelten weitestgehend dieselben Saunaregeln im Winter.


  • Hochschwangere, Kleinkinder (bis etwa 4 Jahre) und Babys gehören nicht in die Sauna, die Hitze könnte ihren Kreislauf zu sehr belasten.
  • Auch Menschen mit Herzinsuffizienz oder anderen internistischen Erkrankungen und/oder Durchblutungsstörungen sollten vor dem Sauna-Vergnügen ihren Hausarzt zu Rate ziehen.
  • Alkohol und üppige Mahlzeiten sind vor dem Saunagang zu meiden.
  • Nach dem Saunagang ist eine ausgiebige Abkühlung erst an der Luft, dann mit einem kalten Guss unter der Dusche oder im Tauchbecken wichtig.
  • Danach (aber nicht zwischendurch, denn das unterbricht das Schwitzen) sollte der Wasserverlust mit (Mineral-)Wasser, Kräutertee oder Saftschorlen ausgeglichen werden.
  • Nach den etwa zwei bis drei Saunagängen ist eine Ruhepause von etwa 30 Minuten unerlässlich für den gesunden Entspannungseffekt.
  • Im Sommer sollte zudem darauf geachtet werden, mit einem kürzeren Intervall, etwa 5–10 Minuten, zu beginnen, sich langsam zu steigern, auf das eigene „Bauchgefühl“ zu achten und sich nicht zu überfordern.


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Foto: © iStock

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Published: 11/07/18