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Ist das Herz krank, muss das nicht immer körperliche Ursachen haben. Auch psychischer Stress wie Einsamkeit, Konflikte oder Depressionen bringen den Lebensmotor aus dem Takt. So haben Menschen mit Depressionen ein erheblich höheres Risiko, an Verengungen der Herzkranzgefäße oder an einem Herzinfarkt zu erkranken, als psychisch gesunde Menschen. Wie beeinflussen sich Herz und Psyche gegenseitig? Welche Prozesse laufen dabei ab? Und kann man diese bewusst steuern?


Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Thomas Meyer in der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen. Seit Anfang des Jahres hat er die bundesweit einmalige Professur für Molekulare Psychokardiologie inne. In der neu eingerichteten Professur untersucht er die biochemischen Prozesse, die bei psychokardiologischen Erkrankungen ablaufen.

 

Im Rahmen der "Mittwochsreihe" des Zentrums für Psychosoziale Medizin findet am Mittwoch, hält er am 6. Juli 2011, seine Vorlesung zum Amtsantritt. Die Veranstaltung findet statt: 17:30 bis 19:00 Uhr im Großen Hörsaal des Zentrums Psychosoziale Medizin der Universitätsmedizin Göttingen, Von-Siebold-Straße 5, 37075 Göttingen.


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Foto: Prof. Dr. Thomas Meyer

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Foto: © UMG

 

Published: 11/06/23