
Zunächst wird ein hochaufgelöstes Ultraschallbild der Prostata aufgenommen. Anschließend werden in einem aufwendigen Verfahren tumorverdächtige Gewebsveränderungen farblich markiert dargestellt. Das HistoScanning-System wertet dabei eine Vielzahl von einzelnen Ultraschall-Schnittbildern aus. Auch werden nicht „sichtbare“ Ultraschalleigenschaften zur Gewebedifferenzierung unter Verwendung von 30 unterschiedlichen Parametern genutzt.

Studien zufolge ermöglicht das Prostata-HistoScanning eine genaue Identifizierung und Charakterisierung von bösartigen Tumorherden. So zeigte sich eine nahezu vollständige Übereinstimmung der Ergebnisse des HistoScannings mit den Ergebnissen einer anschließenden Gewebeuntersuchung des entnommenen Prostatagewebes.
Ein Wermutstropfen muss genannt werden: Die aufwendige Untersuchung wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die besten Ansprechpartner zur Frage, wer für die Amedes Prostatadia-
gnostik geeignet ist, sind die niedergelassenen Urologen der Region.
Foto unten: Prof. Dr. Hans-Werner Gottfried
Fotos: © AMD/HistoScanning, EVKGW
Published: 15/03/11

