
Ehrenamtliche Hospizhelfer und professionelle Mitarbeiter begleiten Sterbende in der Regel zu Hause. Immer häufiger werden schwerst-kranke Menschen aber auch in stationären Pflegeeinrichtungen oder in Kliniken betreut. Zudem kümmern sich die Helferinnen und Helfer um die Ängste und Nöte der Angehörigen, die den richtigen Umgang mit dem Thema Sterben suchen. "Das Ziel der Hospizhelfer ist, den Men-schen, die mit dem Sterben konfrontiert werden, ein vertrauensvoller Gesprächspartner und Ratgeber zu sein", sagt Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK-Landesvertretung in Niedersachsen. "Durch das Ge-spräch und die Auseinandersetzung auch mit ethischen und religiösen Sinnfragen werden die Schwerstkranken und deren Angehörige entlas-tet. Es bleibt wieder mehr Zeit für die Wünsche und Bedürfnisse des unheilbar Kranken. Zeit, die die Beteiligten etwas ausgesöhnter mit dem Schicksal miteinander verbringen können", so Dr. Voermans weiter.
So gelingt es, im Rahmen der ambulanten Hospizarbeit die Lebens-qualität sterbender Menschen zu verbessern und den Sterbenden und Schwerstkranken ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen.
In Göttingen werden das Ambulante Hospiz an der Lutter und der Ehrenamtliche Dienst des Palliativzentrums der Uni-Klinik Göttingen finanziell unterstützt.
-----------------------------------------------------------------------------
Foto: © TK
Published: 11/08/14