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Warum meldet sich jemand freiwillig zum Kriegsdienst? Was machen „unsere“ Soldaten täglich in Afghanistan? Wie geht man damit um, wenn man die Bilder aus dem Einsatz nicht mehr los wird? Und wie fühlt es sich an, nach einem Auslandseinsatz in eine Gesellschaft zurück zu kommen, für die man sein Leben riskiert hat, die sich dafür aber gar nicht interessiert? 


Auf Basis von Interviews mit aktiven und ehemaligen Soldaten der Bundeswehr haben die Regisseurin Julia Roesler, Co-Autorin Isabelle Stolzenburg und die Dramaturgin des Deutschen Theaters Göttingen, Anna Gerhards, ein szenisch-musikalisches Kaleidoskop entworfen, in dessen Mittelpunkt die Berichte, Eindrücke und Erlebnisse im Ausland stationierter Soldaten stehen. Das außergewöhnliche Rechercheprojekt „Soldaten“ hat am Freitag, den 24. Juni 2011, an einem ebenso außergewöhnlichen Spielort, im Alten Magazin der Göttinger Pfannensaline Luisenhall, Premiere.

 

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Foto: © iStock

 

Published: 11/06/21